Die Anlage auf dem Uni-Dach

Technische Daten:

Leistung:

7,5 kWp

Erzeugte Energie (AC):

6.151 kWh pro Jahr

Fläche:

105 m²

Das Besondere:
Bei der Anlage handelt es sich um eine Kombi-Anlage aus amorphen und kristallinen Modulen. Im Gegensatz zu den "altbekannten" kristallinen Zellen verbrauchen die amorphen oder "Dünnschichtzellen" bei der Herstellung deutlich weniger Energie, da statt des aufwendigen Schmelzverfahrens nur eine dünne Siliziumschicht auf ein Trägermaterial aufgedampft wird (dünn heißt hier weniger als 1/50 der Dicke eines menschlichen Haares und weniger als 1/100 der Schichtdicke der kristallinen Zellen). In der Folge sind die amorphen Module deutlich günstiger, haben aber insgesamt auch einen deutlich geringeren Wirkungsgrad. Interessant ist aber, dass sie diffuses Licht besser ausnutzen und die Energieausbeute bei höheren Zelltemperaturen weniger abnimmt. Da beide Anlagenteile getrennt erfasst werden, bietet sich die Nutzung als Forschungsobjekt an. Denn wer weiß, vielleicht ist die Energieausbeute der amorphen Module im schönen Lüneburg gar nicht soviel schlechter als die der kristallinen? (Zwar scheint die Sonne in Lüneburg häufiger als man denkt, aber die vor allem im Winter häufig gesichteten Wolken werden das Rennen spannend machen)

Kristalliner Teilgenerator

Leistung:

3,4 kWp

Erzeugte Energie (AC):

2.745 kWh/a

RWE Schott Solar
ASE-160-GT-FT:

20 Stück

Nennleistung:

170 W

Fläche:

27 m²

Ertrag/m²:

102 kWh/m²

Wechselrichter:

 

SMA Sunny Boy 2800i:

1 Stück

Leistung:

2,70 kW

Wirkungsgrad:

93 %


Amorpher Teilgenerator

Leistung:

4,1 kWp

Erzeugte Energie (AC):

3.406 kWh/a

RWE Schott Solar
ASI-F 32/12:

128 Stück

Nennleistung:

32 W

Fläche:

78 m²

Ertrag/m²:

44 kWh/m²

Wechselrichter:

 

SMA Sunny Boy 2100TLi:

2 Stück

Leistung:

2,00 kW

Wirkungsgrad:

95,2 %